| Blancho in Luzern: Über Islamophobie und Rassismus wird nicht verhandelt, sondern dagegen wird gekämpft. |
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Bern/Luzern, 26.06.2011
Dies werde die Islamische Jugend dieses Landes nicht mehr weiter hinnehmen. «Über Islamophobie und Rassismus wird nicht verhandelt, sondern dagegen wird gekämpft.» Der IZRS-Präsdient forderte die jungen Muslime auf, im Rahmen friedlicher Protestaktionen sowie zunehmend auch mittels Aktionen des zivilen Ungehorsams auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Ein erster Schritt in diese Richtung hatte der VIJS mit seinem Islam-Seminar von heute schon unternommen. Trotz erneuter Kündigung im letzten Moment durch die Bahnhof Restaurationsbetriebe Luzern hielt der Verein am Vertrag fest. Zwar weigerte sich die Vermieterin auch nach Eintreffen der über 150 Seminarteilnehmer weiterhin hartnäckig den Muslimen ihren gebuchten und bereits bezahlten Saal zur Verfügung zu stellen. Dies hielt die Islamische Jugend dennoch nicht davon ab, das zum Betrieb gehörende Restaurant vorübergehend zu besetzen, um gegen die ungerechtfertigte Kündigung friedlich zu protestieren. Protest auch im Gersag Zentrum Emmenbrücke
Um 16.00 Uhr war der Saal fast voll. Allerdings sassen bis auf ca. zehn Personen nur die jungen Muslime in eben diesem Saal, indem sie heute eigentlich ihr Seminar abhalten wollten. SP Nationalrat Andy Tschümperlin sprach zunächst über Integration und den Stellenwert der Sprache. Man könne nicht am Dialog teilnehmen, ohne eine Landessprache zu sprechen. Dafür erntete der SPler grossen Beifall. Als jedoch nach ihm SVP Nationalrat Felix Müri die Bühne betrat, erntete er Buh-Rufe und wurde mit Parolen wie «Nieder mit der SVP!» nicht sonderlich warm willkommen geheissen, was ihm die Lust am Reden gleich verdarb. Islamhasser NR Lukas Reimann (SVP) trat gar nicht erst auf. Nach einem kurzen religionsfeindlichen Referat einer Vertreterin des «Forums für einen fortschrittlichen Islam» wurde die Veranstaltung nach nur 25 Minuten abgebrochen.
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