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Einleitung
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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten des IZRS Newsletters, Assalaamu 'Aleikum wa rahmatullahi wa barakaatuhu

Der Februar war eindeutig zu kurz und doch mangelte es nicht an medial nutzbaren Nachrichten rund um den Islam in der Schweiz. Eine linke Aktivistin droht der SRG mit Klage, weil die Jungreporterin Raschida Bouhouch bei der Arbeit ein Kopfttuch trägt. Balser CVPler möchten per Standesinitiative das Minarettverbot rückgängig machen. Gegen die geplante Moschee in Grenchen gehen fünf Einsprachen ein und der Gemeinderat Ivo von Büren wird für den Verkauf des Landes mit dem "Prix Göschi 2010 geehert". Am 14.2. findet das Symposium in Zürich ohne Pierre Vogel statt. Am Montag danach reicht der Dachverband der Genfer Muslime Strafanzeige gegen Ulrich Schlüer wegen eines hetzerischen Artikels in seiner Schweizerzeit ein. In Langenthal kommt es wegen gezielten Provokationen der "Freaks" zum "Fasnachtskrawall". Während Mu'ammar Gadaffi der Schweiz den "Jihad" erklärt, spricht sich der Bundesrat gegen ein Burka-Verbot aus.
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Euer IZRS Team www.islamrat.ch | |
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Mitarbeit beim IZRS?
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Viele kompetente Geschwister haben sich nunmehr in einigen Bereichen anerboten, die islamisch-normativen Anliegen des Islamischen Zentralrats durch ihre Mitarbeit zu unterstützen. Wegen Abgängen ins Ausland oder neuen Projekten müssen laufend neue Stellen besetzt werden. Es ist uns dabei ein Anliegen, dass die Leute ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden, zumal für unsere Arbeit Professionalität ein dauerhaftes Kennzeichen sein soll. Zurzeit sind wir finanziell nicht in der Lage, die Bereiche Videoschnitt oder Webdesign permanent auszulagern.
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine Person mit guten Erfahrungen im Bereich DV-Verarbeitung / Videoschnitt. Je nach Projekt und Anforderung besteht auch die Möglichkeit, dass wir die Kosten für Weiterbildungskruse übernehmen.
Ausserdem suchen wir eine Person, die sich mit CMS/Webdesign, vor allem Joomla, gut auskennt, selbstständig arbeitet und der bei Java Script / PHP Code nicht gleich schon die Lateinvokabeln ausgehen.
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| Bitte meldet euch bei: info@izrs.ch | |
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Newsletter 2/2010 |
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Symposium 14.2. im Volkshaus – Rückblick
Um 11.00 Uhr öffneten die Türen des grossen Theatersaals im Volkshaus Zürich. Zunächst kamen die Besucher und Besucherinnen nur zaghaft daher. Der Präsident schien seine Eröffnungsrede nur zuliebe der schon fast übervertretenen Medienschaffenden zu halten. Doch dies täuschte. Die vielen positiven Rückmeldungen auf sein Plädoyer zur Differenzierung zwischen normativ, islamischer Satzung und der praktischen Handlungsweise einiger Muslime zeigen, dass es an interessierten Zuhörern keinesfalls mangelte.
Während dem Referat des Altstetter Imams, Muhammad Hakimi, füllten sich die Sitzbänke zusehends. Sicher kam ihm neben der inhaltlichen Aktualität auch die sauber ausgearbeitete Zweisprachigkeit seines Vortrags zugute. Unter dem Oberbegriff des Dialogs tangierte der gewandte Shakyh vieldiskutierte Themen, wie das Verhältnis zwischen Mann und Frau, die Minarettdebatte oder die Frage gesellschaftlicher Interaktion zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen. Spätestens das Dhur Gebet wurde zum Prüfstein der Platzverhältnisse. Zumindest im Männerbereich fanden kaum alle Platz, das Gebet in einer einzigen Gruppe zu verrichten. Die 900 offerierten Sandwichs waren in kurzer Zeit verteilt – zu wenige, wie viele Anwesende zu Recht beklagten. Nach einer regen Diskussion zum Referat Hakimis, folgte PR Leiter Qaasim Illi mit einer Darstellung oder vielleicht eher Blossstellung antiislamischer Diskurse im deutschsprachigen Raum. Scharfe Kritik übte er an der „Islamkritik“, die seiner Meinung nach zunehmend als Feigenblatt für islamophobe Ansichten mussbraucht werde. Man müsse immer die Prüffrage stellen: Wäre „Judenkritik“ oder besser ein „Judenkritiker“ in der heutigen Zeit salonfähig?
Nach einer Gedichtseinlage und einer Verlesung referierte Muhammd Gibril Zwicker, ein Ostschweizer Konvertit, über Ansichten und Einsichten im Zusammenhang mit seiner Konversion zum Islam. Er zeigte auf, wie sehr sich Teile der Gesellschaft von stereotypen Bildern aus den Medien steuern lassen, wenn es um die Wahrnehmung eines Muslims geht. Gestern noch ein guter Arbeitskollege und anerkannter Armeeangehöriger, heute ein Muslim! Eloquent und bestimmt in der Aussage begeisterte Zwicker seine Zuhörerinnen und Zuhörer.
Quasi den Schluss lieferte Melanie Muhaxheri, die Präsidentin der Muslimischen Frauenorganisation Schweiz (MFOS), mit einer kurzen aber nötigen Rede zur Stellung der Frau in der islamischen Familie.
Ab sofort sind alle Referate online! --> IZRS Youtube Channel |
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Aktuell! Islamisches Bildungsseminar in Disentis
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Am 26.-28. März 2010 findet das erste Bildungsseminar dieses Jahres in deutscher Sprache für Muslime statt. Nach Annahme der Minarett -Initiative hat die anti-islamische Propaganda eine neue Form der Steigerung angenommen. Der Islam steht im falschen Licht. Dies wirkt sich auch auf das Verhältnis der Muslime zu ihrer Religion aus. Es ist leider sogar so weit gekommen, dass einige Muslime davor zurückschrecken, ihre religiöse Identität öffentlich zu zeigen, aus Furcht vor Konsequenzen oder aus Scham, weil sie störende Kommentare erwarten.
Die islamische Identität ist dennoch das Herz und die Seele eines Muslims und es kann nicht sein, dass diese versteckt oder verlogen werden muss! Der Muslim begeht kein Verbrechen, nur weil er der islamischen Religion angehöhrt und er hat auch nicht suspekt zu erscheinen, nur weil er diese in seinem alltäglichen Leben umsetzt.
Deshalb soll das Seminar auf diese Problematiken eingehen: Wie kann ich als praktizierender Muslim hier leben? Was kann ich für die Bewahrung meiner Religion und meiner religiösen Identität tun?
Nicolas Blancho, Mohammed Ciftci (Abu Anas) und Abu Jibril, werden sich mit verschiedenen Vorträgen zu diesen Themenfeldern äussern.
Es sollte durch das Seminar klar werden, dass der Muslim für die Umsetzung seiner Religion nichts zu befürchten hat und er stolz, kräftig und selbstbewusst sagen soll: „Sag: Dies ist mein Weg!“ (12:108) und davon wird mich niemand unter keinen Umständen abbringen.
Das Sportzentrum in Disentis wird für unser Seminar zur Verfügung gestellt. Es ist in einer wunderschönen, idyllischen Berggegend, wo sicher auch die Möglichkeit zum Wandern und Geniessen besteht.
Für ein schönes Wochenende mit Familie in einem brüderlichen und islamischen Rahmen!
Anmeldung und weitere Infos --> Hier
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