| Baubeginn für muslimische Grabfelder in Winterthur |
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There are no translations available. Bern, 18.11.2011
Zeichen des Respekts An der kleinen Feier der Grundsteinlegung nahmen unter anderem der Stadtrat Matthias Gfeller und Turhan Yildrim, Präsident des Türkischen Vereins Winterthur, teil. In einer kurzen Rede wertete der Stadtrat die muslimischen Grabfelder als Zeichen dafür, dass in Winterthur die Mehrheit einer Minderheit mit Offenheit und Respekt begegne. Gleichzeitig betonte er wie bedeutungsvoll der Integrationswille der Mitbewohner aus anderen Kulturkreisen sei. Dabei seien besonders der Spracherwerb und die Respektierung von Regeln des Zusammenlebens in der Gesellschaft zu beachten. Turhan Yildirim, Präsident des Türkischen Vereins Winterthur, bezeichnete den «Rosenberg» als einen Ort des Respekts gegenüber den Verstorbenen und der offenen Einstellung der Stadtbevölkerung. Für die Hinterbliebenen sei es wichtig, dass die Angehörigen auch nach ihrem Glauben dort bestattet werden könnten, wo sie gelebt hätten. Etwa 12% der Einwohner Muslime Während sich die Einwanderer der ersten Generation oft wünschen in ihrem Heimatland beerdigt zu werden, bevorzugen ihre Nachkommen eine Grabstätte in der Umgebung, in der sie aufgewachsen sind und sich heimisch fühlen. Ebenso bieten die Grabfelder die Möglichkeit für Konvertiten sich nach dem islamischen Ritus bestatten zu lassen. Heute leben in der Stadt Winterthur und Umgebung etwa 12‘000 Muslime, was etwa 12% der Bevölkerung entspricht. Winterthur wird nach Zürich der zweite Ort im Kanton Zürich sein mit Grabstätten für Muslime. Quelle: Der Landbote, Der Grundstein für das Muslim-Grabfeld ist gelegt, 17.11.2011 |