Der IZRS bedauert Gewalt, Terrorismus und Diskriminierung
Der IZRS bedauert Gewalt, Terrorismus und Diskriminierung

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) nimmt Stellung zu den von Gewalt geprägten Vorgängen in Teilen der islamischen Welt. Er verurteilt insbesondere Gewalt gegen Minderheiten ausdrücklich, hält aber fest, dass die aktuelle Situation wesentlich durch die westliche Interessenspolitik in der Region angeheizt wird.

Kommuniqué 13082014-0093

In Anerkennung und unter dem Vorbehalt des Rechts auf Widerstand der Völker gegen Besatzung, Ausbeutung und tyrannische Herrschaft verurteilt der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) jede Form von Gewalt, Terrorismus oder Diskriminierung namentlich gegen Minderheiten wegen ihrer Ethnizität, Rasse oder Religion. Der Islam verbietet die grundlose Gewaltanwendung gegen Menschen unabhängig von ihrer Rasse, Ethnizität oder Religion.

Der Rat distanziert sich darüber hinaus von allen Interpretationsformen der islamischen Normativität (iN), die dem Prinzip der Einheit der islamischen Weltgemeinschaft zuwiderlaufen und Spaltung zur Tugend erheben.

Aus Sicht des Rates trägt die rücksichtslose westliche Interessenspolitik wesentlich zur Förderung gewaltsamer Konflikte in der islamischen Welt bei. Solange diese anhält, wird sich die betroffene Region nicht mehr dauerhaft stabilisieren können und allen Aufrufen zum Trotz wird Gewalt, Terrorismus und Diskriminierung auf allen Seiten kein Ende finden. Dies bedauert der Rat ausdrücklich.
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