Kommuniqué 26012010-0007

Bern, 26.1.2010 / 11. Safar 1431

(qi) Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) gibt bekannt, dass am 14.2.2010 im Zürcher Volkshaus (Theatersaal) das erste Symposium zur Frage der weiteren Entwicklung der schweizerischen Islamdebatte definitiv stattfinden wird, in sha’ Allah. Die Veranstaltung beginnt um 11.00Uhr und dauert bis um 18.00Uhr. Als Hauptreferenten sind bestätigt: Nicolas Blancho (IZRS, Bern), Melanie Muhaxheri (MFOS), Pierre Vogel, (EZP), Muhammad Hakimi (Imam ZH) und Abdel Azziz Qaasim Illi (IZRS, Bern). Die Veranstaltung findet unter dem Arbeitstitel: „Die Schweiz nach dem Minarettverbot – Wohin steuert die Islamdebatte?“ statt und wird simultan ins Deutsche und Arabische übersetzt. Sie ist allen Besuchern gratis zugänglich.

Suche nach Strategien zur Korrektur des Islambilds

Zielrichtung des Symposiums ist die Suche nach aktiven Strategien, wie das im Zuge der Minarettdebatte verzerrte Islambild in breiten Schichten der Schweizer Gesellschaft dekonstruiert und anschliessend neu aufgezeichnet werden kann. Im Anschluss an jedes Referat findet eine offene Diskussion im Plenum statt. Alles Gesprochene wird protokolliert und wird nach der Veranstaltung über unsere Webseite frei zur Verfügung gestellt.
Neben den fünf Hauptreferenten offeriert der Veranstalter noch zweimal 15 Minuten Sprechzeit für Kurzreferate zum Thema. Interessierte Muslime wie auch Nichtmuslime können bis am 7.2.2010 ihr Abstract einreichen. Die Auswahl wird am Montag, 8.2.2010 auf der Webseite bekannt gemacht.

Pierre Vogel kein Hassprediger

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) verwahrt sich gegen die in der Boulevardpresse weiterhin aktualisierte Behauptung, Herr Vogel sei ein „Hassprediger“. Vogel ist deutscher Staatsbürger islamischen Glaubens, der sich im Bereich der Predigt und im Seminarwesen stark engagiert. In mehreren uns vorliegenden Videos distanziert er sich deutlich von Gewalt und Hass und fordert im Gegenteil Toleranz und Menschlichkeit im Alltag. Es ist nicht akzeptabel, dass jemand für seine normativ-islamischen Ansichten a priori als „Hassprediger“ verleumdet wird. Jeder Mann und jede Frau ist herzlich eingeladen, sich persönlich ein Bild vom Symposium und u.a. vom Auftritt Herrn Vogels zu machen.

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Veröffentlicht am: 26. Januar 2010
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