Der Event will das Narrativ des Friedens anstatt der Gewalt betonen
Der Event will das Narrativ des Friedens anstatt der Gewalt betonen

Am kommenden Wochenende (30.4.-1.5.2016) findet an verschiedenen Veranstaltungsorten in Bern und Zürich, darunter auch auf dem Bundesplatz der erste islamische Grossevent für den Frieden und gegen die Ideologie des sogenannten «Islamischen Staats» statt.

Kommuniqué 22042016-0127

Der Islam wird heute in der öffentlichen Wahrnehmung fast ausschliesslich noch mit Gewalt und Terror in Verbindung gebracht. Massgeblich dazu beigetragen hat das unmenschliche Auftreten und Handeln des sogenannten «Islamischen Staats». Dies obwohl sich ausnahmslos alle islamischen Institutionen und nahmhaften Gelehrten deutlich von dieser Gruppe losgesagt haben. Unter dem Motto: «Islam Salam – United in Peace» möchten verschiedene exponierte muslimische Persönlichkeiten aus den USA, England, dem Kosovo, Deutschlands und der Schweiz die ausgeblendeten positiven Aspekte des Islams in Erinnerung rufen und damit dem Krieg und der Brutalität des «IS» die viel stärkeren Narrative von Frieden und Barmherzigkeit im Islam entgegenhalten.

Am 30. April 2016 sind die Muslime aus der ganzen Schweiz eingeladen, auf dem Bundesplatz in Bern ein Zeichen für den Wunsch nach Frieden und Verständigung zu setzen. Am folgenden Sonntag, 1. Mai geht die Veranstaltung mit weiteren und ausführlicheren Vorträgen in Zürich weiter.

Bekannte Referenten

Für die Veranstaltung wurden auch bekannte Referenten aus dem Ausland eingeladen, darunter der ehemalige Priester Yusuf Estes (USA), die einstige Taliban-Geisel Yvonne Ridley (GB), der Sänger Adem Ramadani (Kosovo), Ahmed Kalaja (Albanien) sowie Sänger und Komödianten aus England und Deutschland.

Juristisches Hickhack um Bewilligung

Die Stadt Bern tut sich indes noch schwer mit der Bewilligung für den Bundesplatz. Der Islamische Zentralrat ist aber zuversichtlich, dass die Behörden die Wichtigkeit einer solchen gegen Terror und Gewalt gerichteten Veranstaltung erkennen und bereit sind, die nötigen Sicherheitsmassnahmen zum Schutz der Besucherinnen und Besucher zu mobiliseren.

-> Hier geht es zum Flyer (JPG) Umschlag / Innenseite
-> Alle weiteren Informationen finden Sie unter: https://www.islamsalam.ch

Für Presseanfragen richten Sie sich bitte an:

Pressedienst des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS)
Frau Janina Rashidi
Tel. +41 76 331 02 40
Mail: [email protected]

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