04.03.2011
(qi) In der Friedhoffrage tut sich etwas. Nach einigem Zögern hat sich nun die St. Galler Regierung entschieden, ein neues Gesetz über die Friedhöfe und die Bestattungen in die Vernehmlassung zu schicken, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte.
Sollte die Regierung das Gesetz durchbringen, könnten die politischen Gemeinden dort wo das Bedürfnis besteht, selbstständig Grabfelder für religiöse Gemeinschaften definieren. Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Liestal, Luzern, Olten, Thun, Winterthur und Zürich haben die Möglichkeit für islamische Bestattungen bereits geschaffen, so die Regierung.
Bricht das Eis?
Im vergangenen Jahr hatten bereits die Städte Winterthur und Biel nach jahrelangem Seilziehen endlich die nötigen Schritte eingeleitet, um auch muslimischen Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich entsprechend ihrem Ritus in Würde beerdigen zu lassen.
Die Friedhoffrage gilt immer noch als eines der dringlichsten Anliegen muslimischer Gemeinschaften in der Schweiz. Sie argumentieren, dass wer hier sein Leben verbringt, arbeitet und Steuern bezahlt, auch das Recht hat an Ort und Stelle würdevoll beerdigt zu werden.
Quelle: St. Galler Tagblatt, St.Gallen will Grabfelder für Moslems schaffen, 03.03.2011.

Komm mit uns auf Umrah, lass Veränderung in deinem Leben zu!
Fasten: Ashura (10. Muharram) fällt auf den 25. Juni 2026
Elon Musk, der erste Billionär und die islamische Sicht auf extremen Reichtum
Messerangriff am Bahnhof Winterthur – der IZR verurteilt die Tat aufs Schärfste
Islamische Organisationen und Zinseinnahmen: Ein Leitfaden