22.01.2010
Doch dies ist erst die Hälfte der Geschichte. Besonders pikant am Fall Grenchen ist, dass ausgerechnet der SVP Gemeinderat, Ivo von Büren, das Landstück einem Angehörigen der Albanisch-Islamischen Glaubensgemeinschaft (AIG) verkauft hatte. Er sei allerdings, so von Büren, „beschissen“ worden. Zunächst hätten sich die AIG und eine Privatperson aus Bellach SO für das Grundstück interessiert. Er habe nur an die Privatperson verkaufen wollen, welche ihm zugesichert habe, dort eine Garage für Wohnwagen und Schiffe zu bauen. Mittlerweile habe die Privatperson das Grundstück jedoch der AIG für den Bau des Kultuszentrums zur Verfügung gestellt. Diese Version bestreitet Veseli. Die Privatperson habe niemals versucht von Büren zu täuschen, sondern habe noch vor Abschluss des Kaufvertrags bekannt gegeben, dass sie das Land weiterzuverkaufen gedenke. Auf die Frage von 10 vor 10, weshalb er den Kaufvertrag denn nicht angefochten habe, konnte von Büren keine verständliche Antwort formulieren. Es steht also Aussage gegen Aussage.
Quelle: Moschee auf SVP-Land, 10vor10, 21.1.2010 und Streit um die Moschee von Grenchen, Tages-Anzeiger, 22.1.2010

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