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Komm mit uns auf Umrah, lass Veränderung in deinem Leben zu!
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11.07.2026

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Komm mit uns auf Umrah, lass Veränderung in deinem Leben zu!

Begleite uns auf der Umrah 2026 und lasse Veränderung in deinem Leben zu. Entdecke Mekka und Medina mit deutschsprachiger Führung, historischem Hintergrund und Zeit für Ibadah, Reflexion und Gemeinschaft.


Es gibt Orte, die man einfach mals so besucht.Und es gibt Orte, die einen verändern.
Mekka und Medina gehören zweifellos zur zweiten Kategorie. Für viele Muslime ist die Umrah die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Doch sie ist weit mehr als eine Reise in zwei heilige Städte. Sie ist eine Einladung, den Alltag hinter sich zu lassen und für einige Tage dort zu stehen, wo Allah ﷻ Seine letzte Offenbarung an die Menschheit beginnen liess

Ich freue mich ausserordentlich, diese deutschsprachige Umrah vom 4. bis 13. Oktober 2026 ab der Schweiz gemeinsam mit Shaykh Nicolas Blancho begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil wir gemeinsam die Rituale der Umrah verrichten werden, sondern weil diese Reise die seltene Gelegenheit bietet, Geschichte, Spiritualität und Gemeinschaft miteinander zu verbinden und das intensive als an einer Abendveranstaltung. 

Eine Reise, für die wir uns Zeit nehmen

Die meisten von uns führen ein Leben, das von Verpflichtungen geprägt ist. Beruf, Familie und Alltag lassen oft wenig Raum für längere Gespräche über unseren Din oder für ruhige Stunden der Reflexion. Diese Umrah schenkt uns genau diese Zeit. Nicht für wenige Stunden, sondern während mehrerer gemeinsamer Tage.

-Zeit, gemeinsam zu beten.
-Zeit, den Qur’an bewusster zu lesen.
-Zeit, Fragen zu stellen.
-Zeit, über unsere Verantwortung als Muslime in Europa zu diskutieren.
-Zeit, einander kennenzulernen.

Gerade diese Gespräche gehören für mich zu den wertvollsten Erinnerungen vergangener Reisen. Oft entstehen daraus Freundschaften, die viele Jahre bestehen bleiben.

Die Sira dort erleben, wo sie sich ereignete

Als Historiker fasziniert mich die frühe islamische Geschichte ganz besonders. Jedes Mal, wenn ich in Uhud stehe, wird mir bewusst, dass selbst die beste Literatur nur eine Annäherung sein kann.

Die Sira wird viel fassbarer, wenn man sie an ihrem ursprünglichen Ort betrachtet.

Wenn wir gemeinsam den Jabal an-Nur sehen, denken wir nicht einfach an einen Berg. Wir erinnern uns daran, dass sich dort, in der Höhle Hira, einer der bedeutendsten Momente der Menschheitsgeschichte ereignete. Mit dem ersten Iqra’begann eine Offenbarung, welche die Welt gestern wie heute prägt.

Wenn wir nach Uhud fahren, besuchen wir nicht lediglich einen historischen Schauplatz. Wir stehen an jenem Ort, an dem Allah ﷻ die muslimische Gemeinschaft durch Erfolg, Schmerz und Prüfung erzog. Viele Verse der Sure Āl ʿImrān gewinnen erst dort ihre volle Tiefe.

Auch der Graben von al-Khandaq oder die Moschee von Qubāʾ werden zu weit mehr als Sehenswürdigkeiten, wenn wir verstehen, weshalb sie für die Entwicklung der jungen muslimischen Gemeinschaft eine so zentrale Rolle spielten.

Medina – die Wiege einer Zivilisation

Besonders freue ich mich jedes Mal auf Medina, wo unsere Reise beginnen wird. 

Viele Besucher verbinden die Stadt vor allem mit der Prophetenmoschee ﷺ. Doch Medina erzählt weit mehr. Hier entstand das erste islamische Gemeinwesen.

Hier wurden Grundsätze von Recht, sozialer Verantwortung, Diplomatie und Gemeinwesen praktisch umgesetzt. Die Prophetenmoschee war nicht nur Ort des Gebets, sondern gleichzeitig Universität, Gericht, Regierungssitz und Treffpunkt einer Gemeinschaft, die innerhalb weniger Jahre die Geschichte der Welt verändern sollte.

Wer Medina nur besucht, sieht Gebäude. Wer Medina versteht, erkennt den Ursprung einer Zivilisation und das ist unser Ziel. 

Geschichte verstehen, um den Qur’an besser zu verstehen

Viele Qur’anverse wurden als Antwort auf konkrete Ereignisse offenbart.

-Die Auswanderung nach Medina.
-Die Schlachten von Badr, Uhud und Khandaq.
-Der Vertrag von Hudaybiyyah.
-Die Öffnung Mekkas.

Wer diese Zusammenhänge kennt, liest den Qur’an mit anderen Augen.

Während unserer Reise möchten wir deshalb immer wieder den historischen Kontext der Offenbarung aufzeigen. Nicht als akademische Vorlesung, sondern als Hilfe, den Qur’an und die Sira lebendig werden zu lassen.

Auch die Gegenwart hat ihren Platz

Zwischen unseren Programmpunkten bleibt genügend Zeit für Gespräche über die Themen, die uns heute beschäftigen.

-Wie leben Muslime ihre Religion in Europa?
-Welche Herausforderungen erwarten unsere Kinder?
-Wie können wir unseren Iman auch jenseits der Umrah stärken?
-Welche Lehren lassen sich aus der frühen islamischen Geschichte auf unsere heutige Zeit übertragen?

Ich freue mich auf diese Diskussionen genauso wie auf die gemeinsamen Besichtigungen.

Die Kutur des Orients erleben

Natürlich gehört auch die Kultur der Region zu einer solchen Reise.

Obgleich jeder selbst entscheiden kann, wie er oder sie sich verköstigt, schlagen wir vor, lokale und allgemein orientalische Gerichte auszuprobieren. Dazu gehört, dass wir  raditionelle Restaurants besuchen, um die arabische Küche kennenzulernen und die besondere Atmosphäre von Mekka und Medina ausserhalb der Harams zu erleben. Dazu gehört aber auch, dass wir die eingewanderte kulinarische Vielfalt kennenlernen, etwa das typisch afghanische Tannur Brot – noch warum und frisch aus dem Ofen mit Dal, einer Linsebrühe als Snack gegessen. 

Der Islam trennt Spiritualität und Lebensfreude nicht voneinander. Gastfreundschaft war bereits zur Zeit des Propheten ﷺ ein fester Bestandteil der islamischen Kultur und kuinarische Vielfalt des Orients ist eine Konsequenz der islamischen Expansion in ferne Gebiete wie Indien oder nach Afrika. 

Besonders willkommen: Alleinreisende Schwestern

Ein Anliegen liegt uns besonders am Herzen: Immer wieder hören wir von Schwestern, dass sie sich eine Umrah wünschen, aber niemanden finden, der sie begleitet.

Deshalb möchten wir ausdrücklich sagen: Ihr seid herzlich willkommen.

Wir schaffen einen sicheren, respektvollen und gut organisierten Rahmen, in dem sich auch alleinreisende Schwestern wohlfühlen können. Niemand sollte auf eine Umrah verzichten müssen, nur weil gerade kein Reisepartner vorhanden ist.

Selbstverständlich freuen wir uns ebenso über Ehepaare und Familien. 


SCHLÜSSELWÖRTER

Sira Umrah

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