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Islam FAQ

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Darf der Reisende sein Fasten brechen?

Ja, der Reisende darf sein Fasten brechen solange er auf der Reise ist. Er muss die nicht gefasteten Tage jedoch nachholen.

وَمَن كَانَ مَرِيضًا أَوْ عَلَى سَفَرٍ فَعِدَّةٌ مِّنْ أَيَّامٍ أُخَرَ

Allah sagt: „ (…) wer aber krank oder auf Reisen ist, soll ebenso viele andere Tage fasten“. (2:185)

Hamza Al-Aslamy fragte den Gesandten (sas): „Oh Gesandter Allahs ich fühle mich fähig während der Reise zu fasten, tue ich etwas Falsches?“, der Gesandte (sas) antwortete ihm: „Es ist eine Erlaubnis Allahs, die man nutzen sollte. Wer aber das Fasten bevorzugt, liegt nicht falsch.“ (Muslim)

Was bedeutet Islam?

Der Begriff «Islam» bedeutet bedingungslose »Hingabe« oder »Unterwerfung« unter Gott und seinen Willen, wie Er ihn im Koran niedergelegt hat. Ein Muslim hat sich Gott –Allah- «unterworfen», soll sich ihm dankbar erweisen und den im Islam verpflichtenden Geboten (aus Koran und islamischer Überlieferung «Sunna») Folge leisten.

Es ist also viel mehr ein Zustand, in welchen sich die Person bewusst begeben soll. Die Unterwerfung der eigenen Begierden, Bedürfnisse und Wünsche unter den Willen und die Gebote Allahs. Durch die Unterwerfung erreicht der Mensch schrittweise die Befreiung der seelischen Lasterhaftigkeit und findet damit den Frieden mit sich selbst und seiner Umwelt.

Wie steht es mit der Gleichstellung zwischen Mann und Frau?

Im Islam geht es darum, unter Berücksichtigung der Verschiedenheit der Geschlechter Gerechtigkeit zwischen beiden herzustellen. Daher hat Gott Mann und Frau bestimmte Rechte und Pflichten zugewiesen, die ihrer jeweiligen Natur gerecht werden. Wenn sie sich jedoch von ihrer Natur entfernen, kommt dies einer Gleichmachung nahe. Vor Gott sind beide gleich. Aber in ihrer Beziehung zueinander sind die jeweiligen Rechte des Einzelnen unterschiedlich, wie ja auch Mann und Frau sich von Natur aus unterscheiden. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Rechte des einen aus den Pflichten des anderen ergeben und umgekehrt.

Mann und Frau sind vor Gott einander ebenbürtig und gleichwertig. Im Koran wird an vielen Stellen betont, dass die Belohnung bzw. Bestrafung im Jenseits nicht vom Geschlecht abhängig ist. So heißt es z.B. in Sure 3, Vers 195: „Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen.“ Auch gilt z.B. die Pflicht Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermassen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind. Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen.

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