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22Jul - 22Jul 22. Juli: Grosser Grillplausch in Biel - Kostenlos anmelden 12:00 - 18:00Wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Islam FAQ

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Warum fastet ein Muslim?

Er möchte Allahs Wohlgefallen erlangen und erhofft sich dadurch eine grosse Belohnung. Der Monat Ramadan ist ein Monat der reumütigen Rückkehr, der Einsicht und der Hoffnung auf Vergebung. Der Muslim wünscht sich durch sein Fasten eine Verbesserung seines spirituellen Zustandes und eine physische wie auch psychische Reinigung. Ramadan belebt auch das Gemeinschaftsgefühl stark und lässt soziale Strukturen fester zusammenwachsen.

Was tun, wenn man aus Versehen oder aus Vergessen etwas isst oder trinkt?

Sobald man sich erinnert, muss umgehend davon abgelassen werden. Falls noch etwas im Munde ist, sollte es ohne Verzögerung ausgespuckt werden. Der Fastentag ist in diesem Falle dennoch gültig und die Person muss ihr Fasten fortsetzen ohne dass ein Tag nachzuholen wäre.

Der Gesandte (sas) sagte: „Wer auch immer vergisst, dass er fastet und etwas isst oder trinkt, der soll sein Fasten vollenden, denn es ist Allah, der ihm Essen und Trinken gab.“ (Bukhari 1399, Muslim 1155)

Was ist Jihad?

Oft werden in den Medien Begriffe wie Jihad oder gar «heiliger Krieg» genannt und miteinander gleichgesetzt. Im Islam gibt es den Begriff des Heiligen Krieges nicht. Gemeint ist eigentlich das Wort Jihad, welches «Anstrengung» oder genauer «sich auf dem Wege Gottes anstrengen» bedeutet. Jede Anstrengung im Alltagsleben, die unternommen wird, um Gott zufriedenzustellen, kann als Jihad betrachtet werden. Eine der höchsten Stufen des Jihads ist es, sich gegen die Herrschaft eines Tyrannen zu erheben und ihm die Wahrheit zu sagen. Gegen sein Ego zu kämpfen und sich von schlechten Verhaltensweisen fernzuhalten, ist ebenfalls eine grosse Anstrengung auf dem Wege Gottes. Unter die Rubrik Jihad kann auch eine bewaffnete Auseinandersetzung zur Verteidigung des Islams oder eines muslimischen Lands fallen. Letztes ist an strenge Bedingungen geknüpft. So dürfen weder Frauen, Alte noch Kinder oder gar Bäume zu Schaden kommen. Zudem muss ein bewaffneter Jihad durch eine Form herrschaftlicher Obrigkeit ausgerufen und klar definiert werden. Individuelles zu den Waffen greifen kennt die klassische islamische Jurisprudenz nicht.

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