• en
  • de

Aktivitäten

Alles anzeigen

22Sep - 22Sep Männer-Diwâniya: Islam in der Krise? 19:30 - 21:30

Islam FAQ

Alles anzeigen

Wie ist die Stellung der Familie im Islam?

Die Familie, die die Basiseinheit der Zivilisation darstellt, zerfällt heutzutage. Das islamische Familiensystem bringt die Rechte von Ehemann, Frau, Kindern und Verwandten in ein feines Gleichgewicht. Es unterstützt selbstloses Benehmen, Grosszügigkeit und Liebe im Rahmen eines gut organisierten Familiensystems. Der Friede und die Sicherheit, die eine stabile Familieneinheit bieten, sind von beachtlichem Wert, und sie sind unabkömmlich für das geistige Heranwachsen der Mitglieder. Eine harmonische Gesellschaftsordnung wird durch die Existenz ausgedehnter Familien und behüteter Kinder geschaffen.

Ist Organspende im Islam erlaubt?

Die Fragen rund um die Organspende wurde Ende der achtziger Jahre von allen internationalen Fiqh-Gremien intensiv bearbeitet und beantwortet. Wir können hier die Quintessenz dieser Entscheide wie folgt festhalten.

Einer Organspende steht islamisch gesehen nichts im Wege, wenn die Bedingungen dafür eingehalten werden:

1. Die Spende eines Organes kann durch den Spender getätigt werden, wenn diese Spende seine eigene Gesundheit nicht beeinträchtigt oder gar lebensbedrohliche Auswirkungen auf ihn hat. Der lebende Spender muss eine medizinische Absicherung und genügend Untersuchungen vollzogen haben, um die Bewahrung seiner eigenen Gesundheit gewähren zu können. Der lebende Spender muss seine Einwilligung dazu geben. Sollte der lebende Spender durch seine Organspende seine eigene Gesundheit beeinträchtigen, so darf keine Organspende getätigt werden.
2. Bei einem verstorbenen Spender dürfen alle Organe verwendet werden, wenn der Verstorbene vor seinem Tod schriftlich eingewilligt hat. Ansonsten dürfen seine engsten Familienangehörigen darüber entscheiden. Ohne eine schriftliche Einwilligung von Befugten dürfen generell keine Organe entnommen werden.
3. Die Organe müssen gespendet und dürfen nicht verkauft werden. Dies weil die moralischen Grundlagen des islamischen Handelsrechts Teile des menschlichen Wesens nicht als Verkaufsobjekt zulassen.

Für Ausnahme- oder Härtefälle muss immer ein einzelnes Rechtsgutachten für den spezifischen Fall eingeholt werden.

Wa LLahu ‚alam

Warum ist Schweinefleisch im Islam verboten?

Ja, der Islam verbietet den Muslimen den Verzehr von Schweinefleisch. Muslime essen also kein Schweinefleisch, weil Gott es durch den Quran verboten hat. Es gibt immer wieder Versuche, das Verbot naturwissenschaftlich zu untermauern, indem beispielsweise medizinische oder hygienische Gründe bemüht werden. Letztendlich gibt das ausdrückliche Verbot durch den Quran den Ausschlag. Dort [5, 3] heisst es: „Verboten ist euch das Verendete sowie Blut und Schweinefleisch.“ Da der Muslim sich Allahs Geboten unterwirft, ist das Verbot für ihn bindend. Zudem ist im Islam alles, was zu einem verbotenen Handeln führt, auch verboten (haram). Beispiel: Verkauf von Alkohol, finanzielle Unterstützung eines unislamischen Gewerbes, Missachten der Kleidervorschriften, etc. Mit dem Verkauf von Schweinefleisch verhält es sich genauso.

Werde Gönner des IZRS

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) ist finanziell stark auf Ihre Unterstützung angewiesen.Weiterlesen

Werden Sie Mitglied

Werden Sie Mitglied bei der grössten islamischen Organisation der Schweiz!Weiterlesen

Der IZRS stellt sich vor

Der Islamische Zentralrat kurz erklärt. Worum geht es dem IZRS,…Weiterlesen

Der IZRS ist auf deine Spende angewiesen

Um die nötigen Auslagen bewältigen zu können, sind wir auf regelmässige Zuwendungen angewiesen.Weiterlesen

  • Zürich, Schweiz
  • Fajr : 05:55
  • Shuruq : 07:09
  • Dhuhr : 13:20
  • Asr : 16:45
  • Maghrib : 19:30
  • Isha : 21:00

IZRS in Social Media

X