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03Mai - 03Mai Ramadan Booster 2019 - Aargau 19:00 - 22:00

Islam FAQ

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Ist Verhütung im Islam verboten?

Es gibt im Islam kein Verbot der Verhütung, sofern dadurch die a.) die Gesundheit nicht geschädigt, b.) kein bereits befruchtetes Ei zerstört wird und c.) eine Schwangerschaft nicht für immer verunmöglicht wird. Eine Sterilisation ist dementsprechend klar untersagt. Sehr problematisch ist die Einsetzung einer sogenannten Spirale. Die Wirkung der Spirale gilt in der Fachwelt weiterhin nicht als restlos geklärt. Ihre nidationshemmende Wirkung (Verhinderung der Einnistung eines bereits befruchteten Eis) jedoch spricht klar gegen ihre Zulässigkeit, da damit eine bereits eingetretene Schwangerschaft willentlich abgebrochen wird.

Zur Zeit des Propheten Muhammad (sas) wurde der sogenannte „coitus interruptus“ praktiziert, und der Prophet hat dies gebilligt. Ausserdem wird im Quran empfohlen, dass die Mutter ihr Kind zwei volle Jahre stillen soll (2:233); dies ist auch ein gewisser Schutz vor Schwangerschaft, was natürlich eine Schwangerschaft innerhalb der Stillzeit nicht ausschliesst.

Heutzutage gibt es allerdings modernere Methoden der Schwangerschaftsverhütung. Für welche zulässige Art der Schwangerschaftsverhütung sich ein muslimisches Ehepaar entscheidet oder ob es überhaupt Verhütungsmittel verwenden will, können die Ehepartner unter Berücksichtigung der familiären und gesundheitlichen Situation entscheiden. Die Tatsache, dass muslimische Ehepaare oft mehrere Kinder haben, ist nicht auf eine mangelnde Verhütungspraxis zurückzuführen, sondern auf die durch die islamische Lehre begründete positive Einstellung zu Kindern.

Welche Stellung hat Jesus (as) im Islam?

Muslime respektieren und verehren Jesus (Friede sei mit ihm). Sie betrachten ihn als einen der grössten Gesandten Gottes zu den Menschen. Der Quran bekräftigt seine Geburt aus einer Jungfrau und ein Kapitel im Quran trägt die Überschrift „Maryam“ (Maria). Der Quran beschreibt Jesus‘ Geburt folgendermassen:

Damals sprachen die Engel: „Oh Maria, siehe, Gott erkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, angesehen im Diesseits und im Jenseits, und einer von denen, die (Gott) nahe stehen. Und reden wird er in der Wiege zu den Menschen und auch als Erwachsener, und er wird einer der Rechtschaffenen sein.“ Sie sagte: „Mein Herr, soll mir ein Sohn (geboren) werden, wo mich doch kein Mann berührte?“ Er sprach: „Gott schafft ebenso, was Er will; wenn Er etwas beschlossen hat, spricht Er nur zu ihm: „Sei!“ und es ist.“ (Quran, 3:45-47)

Jesus wurde auf wunderbare Weise geboren – durch den Befehl Gottes, der auch Adam ohne einen Vater hervorgebracht hatte. Gott sagt:

Wahrlich, Jesus ist vor Gott gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, alsdann sprach Er zu ihm: „Sei!“ und da war er. (Quran, 3:59)

Während seiner prophetischen Berufung vollbrachte Jesus viele Wunder. Gott berichtet uns, dass Jesus sagte:

„Seht, ich bin zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen. Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogels und werde in sie hauchen, und sie soll mit Gottes Erlaubnis ein Vogel werden; und ich heile den Blindgeborenen und den Aussätzigen und mache die Toten mit Gottes Erlaubnis lebendig; und ich verkünde euch, was ihr esst und was ihr in euren Häusern speichert. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr gläubig seid.“ (Quran, 3:49)

Muslime glauben nicht, dass Jesus gekreuzigt wurde. Es war der Plan seiner Feinde, ihn zu kreuzigen, aber Gott errettete ihn und erhob ihn zu Sich. Ein anderer Mann sah Jesus ähnlich. Jesus‘ Feinde ergriffen jenen Mann und kreuzigten ihn und dachten er sei Jesus. Gott sagt:

…sie sprachen: „Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Gottes getötet“, während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht… (Quran, 4:157)

Muhammad (sas) und Jesus (as) kamen nicht, um die Grundlehre, den Glauben an einen Gott, die die früheren Propheten brachten, zu ändern, sondern um sie zu bekräftigen und zu erneuern.

Warum trägt die Frau im Islam ein Kopftuch (Hijab)?

Das Kopftuch der muslimischen Frau ist Teil ihrer gesamten Kleidung, die bestimmten Vorschriften unterliegt. Kleidungsvorschriften gibt es im Islam sowohl für den Mann als auch für die Frau und sie dienen dazu, die gegenseitige Würde und Achtung zu schützen. Muslime sollten grundsätzlich Kleidung tragen, welche die Körperformen bedeckt, um das Interesse des anderen Geschlechts nicht auf sich zu lenken. Deshalb sollte die Kleidung weder zu eng anliegen noch durchscheinend sein. Da die Haare der Frau ein wichtiger Bestandteil ihrer Attraktivität ausmachen, sollte sie ein Kopftuch tragen. Grundlage für diese Regelungen ist die Koranstelle 24:31.

Die obigen Bekleidungsvorschriften gelten in Anwesenheit von Männern, mit denen die Frau theoretisch eine Ehe eingehen könnte. Innerhalb der Familie, einem Teil der Verwandtschaft und unter Frauen kann die Muslima sich auch ohne Kopftuch zeigen. Die betreffenden Personen werden in der oben genannten Koranstelle einzeln aufgezählt. Im Alter kann die Frau ihr Kopftuch ablegen (Koran 24:60). Da sie jedoch als Vorbild für Jüngere dient, ist es besser, wenn sie weiterhin die islamische Kleidungsregelung einhält.

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